Der Esel ...

Esel (v. latein. asinus) ist die Bezeichnung folgender Tiere aus der Familie der Pferde (Equidae):

 

Hausesel, ein weltweit verbreitetes Haustier, das vom Afrikanischen Esel abstammt

Afrikanischer Esel oder Echter Esel (Equus asinus), eine in freier Wildbahn gefährdete Art

Asiatischer Esel oder Halbesel, Pferdeesel (Equus hemionus), eine nie domestizierte Art

Kiang oder Tibet-Wildesel (Equus kiang), eine eng mit dem Asiatischen Esel verwandte Art

Europäischer Wildesel (Equus hydruntinus), eine ausgestorbene Art im westlichen Eurasien

Maulesel, ein nicht fortpflanzungsfähiges Kreuzungsprodukt aus Pferdehengst und Eselstute

Maultier, ein nicht fortpflanzungsfähiges Kreuzungsprodukt aus Eselhengst und Pferdestute

 

 

Und eine völlig neue, erst im August 2009 entdeckte und noch kaum erforschte Gattung …

der sogenannte Club-Esel (asinus-clubus), eine sich in bayerisch-Schwaben ausbreitende Spezies, die sich aus dem Volksstamm der Germanen und unter Einfluss der römischen Besatzung „Augusta Vindelicorums“ (98 – 117 n. Chr.) entwickelte. Meist tritt sie in großen Herden auf und ist auch u.a. bei den Heimspielen des FC Augsburg anzutreffen. Anders als bei ihren vierbeinigen Vettern, übernimmt bei ihnen meist das Weibchen die Führungsposition. 

 

Eine Gruppe der Spezies "asinus-clubus" an einer Wasserstelle Eine Gruppe der Spezies "asinus-clubus" an einer Wasserstelle

 

 

 

Noch mehr Infos und Sprüche zu unserem Freund - dem Esel ...

 

 

 

Der Esel

 

Die Verhaltensweise und sein Charakter hat der Esel seiner Herkunft zu verdanken, im schwierigen Gelände wo seine Vorfahren lebten hat er sich jeden Schritt überlegen müssen um nicht zu stolpern oder sich zu gefährden. Eine unüberlegte Flucht hätte für die Esel den sichern Tod bedeutet.

 

Das Verhalten das dem Wildesel vor Jahrtausenden zum Überleben zwang, lebt heute in unseren Hauseseln weiter.Wenn sich ein Esel störrisch verhält überlegt er sich , ob in dem was er tun soll, eine Gefahr steckt.

 

Im Gegensatz zu den Eseln  konnten sich die Pferde, die in der weiten Steppe zu Hause waren, bei Gefahr kopflos aus dem Staub machen.

 

Sein ruhiges, zähes und ausdauerndes Verhalten haben dem Esel nicht nur Freunde gebracht. Anfang des 4.Jahrhundert v. Chr. wurde nur das Fleisch, seine Milch und sein Leder genutzt bis er bei den Römern als Arbeitstier eingesetzt wurde.

 

Die Griechen hielten ihn wegen seiner Zeugungskraft als Fruchtbarkeitssymbol.

 

Sein Fleisch wurde später nicht mehr gegessen aus teilweise religiösen Verboten oder weil es verpönt war. Seine Milch hingegen war Helimittel und Kosmetik.

 

In der Bibel oder dem Koran ist der Esel nicht weg zu denken, er ist ein lebendes Kulturgut.

 

In Asien und Afrika hingegen wird der Esel heute noch schonungslos als Arbeitstier und Lastenträger eingesetzt.

 

Erschöpft, teilweise krank und unterernährt verrichtet der Esel trotzdem täglich seine Arbeit die ihm aufgebürgt wird.

 

In Mitteleuropa hat der Esel schon fast ausgedient er wurde ersetzt durch Autos und Traktoren. Lediglich in den ärmsten Ländern muss er noch seine Arbeit verrichten nicht selten bis zum umfallen.

 

Doch der Esel findet in unseren Breiten immer mehr Freunde die ihn nicht als Arbeitstier sondern als Haustier und Familienmitglied halten. Durch sein sanftes Wesen, seine Klugheit und seine ruhige Ausstrahlung wird der Esel heute in Bereichen wie Wandersport, Reiten, Kutschfahren oder im therapeutischem Bereich eingesetzt.

 

Sprüche

 

 

Das Pferd der Hoffnung galoppiert, doch der Esel der Erfahrung geht im Schritt.

 

 

Ein Pferd tritt und schaut, ein Esel schaut und tritt!

 

 

Für die  Kutscher: Der Fahrer lenkt, der Esel denkt!

 

 

Das Pferd zieht bis der Karren im Dreck steckt und wird dafür gelobt.

Der Esel hält rechzeitig an und wird für seine Faulheit bestraft.

 

 

Ich liebe schwarze Esel, Ich liebe schwarzhaarige Frauen, Ich liebe schwarzen Tabak, Ich liebe schwarzen Kaffee ...

Aber auf den Esel, den Tabak und den Kaffee möchte ich nicht verzichten!

(Spanische Lebensweisheit)

 

 

Esel sind nicht störrischer als Pferde.

Sie geben Dir nur mehr Zeit zu überlegen was Du falsch gemacht hast!!