Erstes Club-Treffen am 08.08.2009 in Derching

 

 

"El Presidente" Oliver  Brem ( zu diesem Zeitpunkt wusste er noch gar nichts von seiner baldigen Berufung) lud ein zum 1. Eselclub-Treffen 2009. Und zahlreich erschienen die Eselfreunde an diesem sommerlichen Tag in Derching. Für reichlich kühles Nass hatte Olli gesorgt und zwei weitere Esel, äh Entschuldigung … zwei unserer Mitglieder, namentlich das Zwillingsbrüder-Paar Siggi und Christian, spendeten aufgrund ihres Geburtstags das nötige Grill-Gut. An dieser Stelle eine herzliches Dankeschön aller Gäste an Olli, Christian, Siggi  und an die holden  Weiblichkeiten,  für die leckersten Salatkreationen.

 

Nach einem ersten vorsichtigen Beschnuppern „Mensch-Tier“  und „Tier-Mensch“ erklomm der zukünftige 1. Vorstand  “El Presidente“ Oliver den vorher noch von Justin zur Lagerfeuervorbereitung benutzten Hackstock und richtete sein Wort ans zwei- und dreibeinige Volk. An seiner Seite unsere zukünftige „First-Lady“ Juliane Brem.

 

Er bedankte sich für das zahlreiche Erscheinen, warb noch fleißig neue Esel,  ….sorry Mitglieder  und wurde einstimmig zum 1. Vorstand des zukünftigen „Bavarian Donkey Freaks e.V.“ gewählt.

 

Als 2. Vorstand wurde sogleich "Secunda Presidente" Kornelia Miller vereidigt,  als Schriftführer „El Scribere" Nermin Trgo, als Kassenprüfer "El Fiananze" Juliana Brem und als Pressesprecher „El Palare“,  meine Wenigkeit.

 

Nachdem Mike und ich zum ersten Mal die Weide säubern durften und uns dabei im „Esel-Äpfel-Weitwurf“ versuchten, hatte „El Presidente“ eine tolle Überraschung für die Gäste parat. Auf vier Kutschen ging es mit den Eseln in Richtung Derching und zurück. Erst die Damen und dann die Herren fuhren eine ganz spezielle Parade auf den sonnigen Höhen von Derching mit einem gigantischen Blick auf und über Augsburg. Ein tolles Erlebnis, auch für unsere vierbeinigen Freunde.

 

Schließlich wurden noch die Bilder für die Clubausweise geschossen, auf dem das jeweilige Mitglied mit seinem Lieblingsesel abgebildet ist. Es liegt nun im Auge des Betrachters, wer hierbei Mensch oder Esel ist.

 

„The god of hell fire“ , in Person von Justin hatte inzwischen das Feuer auf Grilltemperatur und begann nun zusammen mit Christian das Grill-Duell.  An dieser Stelle sei erwähnt – Unentschieden, beide können es wirklich gut.

 

Inzwischen zeigte auch der Flüssigproviant erste Erscheinungen, die sich durch besingen des Lagerfeuers und dem ein oder anderen „Zwischen-Hängematten-Schläfchens“ deutlich machten. Olis Schweigermutter griff immer öfters zur Gitarre und gab gekonnt alte Evergreens zum besten und unser Esel-Chor stimmte lauthals ein.

 

Erst spät in der Nacht wurden dann die Schlafplätze in Auto oder Zelt bezogen und zum „Ia“ unserer Esel gesellte sich immer häufiger das Schnarchen eines Zweibeiner-Männchen, nur ab und zu unterbrochen von einem schimpfenden und genervten Zweibeiner-Weibchen.

 

Der nächste Morgen begann sonnig und schön wie der Vorabend. Leider mussten wir aber nur kurze Zeit später feststellen, dass nicht alle Mehrbeiner so nett und friedlich sind wie unsere Esel. Das Opfer war Steffi, der ganz unbedarft nach dem Aufstehen zu einer Cola-Flasche griff und beim  trinken von einer Wespe in die Oberlippe gestochen wurde. Sicher schmerzlich aber kein großes Problem dachte Steffi und auch die inzwischen teilweise wieder auferstandene Feiergemeinde machte sich nicht weiter große Sorgen. Doch der Zustand von Steffi verschlechtere sich rapide, was Nermin veranlasste den Notarzt zu verständigen. Nach einer Nacht im Krankenhaus und der Erkenntnis  allergisch gegen Wespenstiche zu sein, stieß Steffi aber inzwischen wieder zu unserem Haufen.

 

Resümee dieser ersten Feier: Gnadenlos gut und perfekt – ein wirklich netter und geselliger Haufen, jeder hat inzwischen seinen Lieblingsesel, ein nicht so schöner Folgetag  und die Frage…

 

Wann gibt es die nächste Party?